Kindererziehung

Kindererziehung und Wertevermittlung

Kindererziehung bedeutet wichtige Werte zu vermitteln und das Kind gut auf das Leben vorzubereiten. Doch wie genau das Kind erzogen wird, hängt von der Entscheidung der Eltern ab. Denn allein mit den Erziehungsstilen antiautoritär, autoritär, Laissez-Faire oder Demokratisch stehen den Eltern unterschiedliche Erziehungsrichtungen zur Verfügung.

 

Kindererziehung ein heikles Thema

papa mit babyDie Frage nach der richtigen Kindererziehung ein schwieriges Thema, sodass selbst die Eltern sich nicht immer einig sind.

Obwohl es inzwischen bereits die unterschiedlichsten Bücher zum Thema Kindererziehung gibt, konnte keine perfekte Erziehung benannt werden.Dies liegt besonders daran, dass jeder Mensch ganz unterschiedliche Vorstellungen von der Erziehung besitzt.

Oftmals spiegelt dabei die Erziehung des Kindes, in erster Linie eigene Kindheitserinnerungen wieder. Somit ist die Kindererziehung oftmals ein sehr heikles Thema und von eigenen Ängsten geplackt. Schließlich möchte man in der Kindererziehung nichts falsch machen und sein Kind gut auf das Leben vorbereiten.

Besonders wichtig ist hierbei das Zusammenspiel der Eltern, da Kinder Uneinigkeiten bei der Erziehung schnell ausnutzen. Wobei dieses Verhalten die Beziehung der Eltern negativ beeinflussen kann. Aus diesem Grund sollten sich Eltern bereits bei der Geburt ihres Kindes gut überlegen, welche Richtung sie in der Kindererziehung einlegen möchten. Wobei es dazu ganz unterschiedliche Erziehungsrichtungen gibt.

Die richtige Kindererziehung finden ist schwer

Die Frage nach der richtigen Kindererziehung wird jeder anders beantworten. Während einige Eltern besonders auf Gehorsamkeit und Disziplin Wert legen, steht in anderen Familien Selbstständigkeit und Selbstverwirklichung im Vordergrund.

Wobei sich diese Wertvorstellungen dann im Erziehungsstil der Eltern wiederspiegeln. Im Großen und Ganzen lassen sich bei der Erziehung des Kindes vier unterschiedliche Erziehungsmethoden klassifizieren. Zu diesen Methoden der Erziehung gehört beispielsweise die Autoritäre Erziehung. Bei dieser Methode entscheiden fast ausschließlich Eltern über den Tagesablauf des Kindes. Aufforderungen und Befehle stehen im Vordergrund und das Kind hat kaum Raum für Spontanität oder Kreativität.

Wobei dieser Form der Kindererziehung eine Aggression gegenüber Schwächere zur Folge haben kann. Das genaue Gegenteil dieser Erziehungsmethode ist die Antiautoritäre Kindererziehung. Hierbei soll sich das Kind frei entfalten können, ohne Befehle oder Vorschriften der Eltern. Doch auch diese Form der Erziehung hat seine Tücken, da gerade Grenzen für die Entwicklung der Kinder sehr wichtig sind. Ebenso fatal kann sich die Laissez-Fair Erziehung des Kindes auf die Kindesentwicklung auswirken.

Denn bei dieser Form der Kindererziehung, werden die Kinder meist sich selbst überlassen. Die Eltern tun nur das nötigste und sind Problemen und Sorgen gegenüber eher gleichgültig. Daher ist es kein Wunder, dass Kinder bei dieser Erziehung später nur sehr schwer oder gar keine Bindungen zu anderen Menschen eingehen können.

Mittelweg der Kindererziehung

Bei der Suche nach der richtigen Kindererziehung ist daher der Mittelweg zu empfehlen. Dabei wird diese Methode als demokratischer Stil bezeichnet. Hier haben die Kinder ebenfalls die Möglichkeit selbstständig Dinge zu entdecken und zu erproben.

Doch gleichzeitig stehen die Eltern ihrem Kind jederzeit zur Seite, um im Notfall einzugreifen. Mit dieser Form wird die Eigenaktivität und Selbstständigkeit der Kinder ganz gefahrlos gefördert. Zusätzlich profitieren die Kinder bei dieser Methode der Erziehung auch im emotionalen Bereich. Da sie den notwendigen Halt, die Wärme und die Akzeptanz ihrer Eltern erhalten. Dies fördert das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und es wird ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt.

Gleichzeitig wirkt sich diese Kindererziehung positiv auf das spätere Leben aus, wo gerade Teamfähigkeit und Selbstständigkeit sehr wichtig sind. Aus diesem Grund gehören Liebe, Geduld und die Fähigkeit des Zuhörens auf jeden Fall zu einer guten Kindererziehung.

Kindererziehung und äußere Einflüsse

Doch auch wenn die Erziehung der Eltern ein wichtiger Bestandteil der Kindesentwicklung ist, sollte man die Einflüsse von außen nicht vergessen. Denn gerade in der heutigen Zeit spielen Medien, Freunde oder die Schule bei der Erziehung des Kindes eine tragende Rolle.

Gerade Computer und Handy gehören heute schon zum Alltag des Kindes, da es sonst den Anschluss an Freunde oder Schule verlieren könnte. Die so erhaltenen Informationen können beim Kind Konflikte auslösen, da meist Richtig und Falsch nicht immer klar zu erkennen ist. Hier ist die Kindererziehung durch die Eltern gefragt, um dem jungen Menschen den richtigen Umgang mit den Medien begreiflich zu machen.

Trotzdem kann es vorkommen, dass sich das Kind nicht wie gewünscht entwickelt und später Probleme bekommt. Doch auch wenn die Kindererziehung nicht immer den gewünschten Erfolg bringt, hat man wenigstens sein Bestes gegeben.

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